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Von Pinguinen und schnellen Fröschen

Am Freitag, den 12. April 2019, befand sich die gesamte Primarstufe der Philipp Matthäus Hahn Gemeinschaftsschule in Bewegung, denn der Grundschulsportag stand an. Bereits am Vorabend hatten ihre Lehrer*innen die Osthalle in liebevoller und detailreicher Arbeit in ein großes olympisches Stadion verwandelt. Die Schüler*innen, die dann am Freitag mit Musik in die Halle zogen, waren erst einmal sprach-los, denn es gab so viel zu sehen und zu bestaunen!

Der Sporttag selbst war in zwei Teile geteilt, denn zuerst durften sich die Schüler*innen der 1. und 2. Klasse von 8-9.30 Uhr unter Beweis stellen. Sie gaben alle ihr Bestes und durften, nachdem sie ihre Medaillen erhalten hatten, in die Osterferien gehen. Von 10- 12.15 Uhr füllten dann die Schüler*innen der 3. und 4. Klasse die Halle. Auch sie gaben an den verschie-denen Stationen ihr Bestes und auch sie durften, nachdem sie ihre Medaillen erhalten hatten, in die Osterferien gehen.

Jede Klasse hatte sich schon vorher einen Team-namen ausgedacht. Da gab es z.B. „Quatschliesen“, „Entdecker Pinguine“, „Blitze“, „Running Rabbits“, „Kluge Goldfische“ und „schnellen Frösche“.

In der Halle selbst waren sieben Stationen, die immer bei Ertönen des musika-lischen Signals gewechselt werden durften: Am „Tarzansprung“ mussten Bälle zwischen die Beine genommen werden und dann an einem Schwingseil hängend in eine Kiste befördert werden. „Unterwegs auf Wackelbrücken“ bedeutete, dass die Schüler*innen über wackelnde Bänke balancieren mussten. An der nächsten Station musste das große „Weltpuzzle“ zusammen-gesetzt werden. Beim „Hochsee-Angeln“ sollte die ganze Klasse gemeinsam am Schwungtuch verschie-dene Aufgabenstellungen lösen. Die „Klippen-springer“ klettertern zunächst über den Barren und die Kletterwand auf die Tribüne, von der aus sie dann wieder auf einen großen, weichen Mattenhaufen hinunter-springen durften. In verschiedenen Positionen wurden anschließend die Boote (= Rollbretter) geentert, mit denen Bälle von einer anderen Insel geholt werden mussten. An der letzten Station musste die gefährliche Schlangenschlucht über-wunden werden. Das dauerte leider so lange, dass der sich anschließende Dschungelpfad nur noch bei „Nacht“ betreten werden konnte. Am Ende bekamen alle Kinder für ihren Mut und ihr Können eine Medallie.

Schulleiter Gerhard Link fand den Sportag gelungen und erzählte, dass auch er nur strahlende Kinder-gesichter gesehen hatte. Auch die Lehrer*innen und die sie unterstützenden Schüler der Glucker-Schule sowie Eltern waren nach dem gelungenen Tag erschöpft aber glücklich.

Autoren: Natascha Dufke, Keila Köpple