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Gemeinsam Ihr Kind erziehen

Schulsozialarbeit

Die Schulsozialarbeit an der Philipp-Matthäus-Hahn-Schule ist ein Angebot der Abteilung Jugend des Fachbereichs Kinder, Jugend und Bildung, der Stadt Kornwestheim. Sie hat zum Ziel, Schülerinnen und Schüler in ihrer individuellen, sozialen, schulischen und beruflichen Entwicklung zu fördern. Ebenfalls berät und unterstützt sie Eltern und Lehrkräfte.

Wie können wir gemeinsam Ihr Kind motivieren?

 

Wir sind der Meinung, dass gute Gespräche mit Ihren Kindern wichtig sind. Wir achten immer auf eine wertschätzende Haltung und möchten dies dem Kind auch vorleben. Wir versuchen die Wirklichkeit Ihrer Kinder zu verstehen und sind bemüht uns auf jede Situation einzulassen. Dabei soll Ihr Kind lernen, dass wir alle in einer Gemeinschaft leben und eigene Bedürfnisse nicht immer mit den Bedürfnissen der Gemeinschaft vereinbar sind. Es hilft auch zu wissen, dass man nicht jedem Impuls sofort nachgeben muss, sondern es ist hilfreich gemeinsam nach Lösungen zu finden.
Ein gutes Gespräch kann nur durch eine verlässliche Beziehung entstehen. Wir nehmen uns die Zeit und Geduld, um Situationen aufzuklären oder auch nur tröstend zu unterstützen.

Gleichzeitig suchen wir immer auch nach Verbindlichkeit. Gemeinsam erstellen wir Verträge oder vereinbaren etwas, damit Ihr Kind die Chance bekommt es beim nächsten Mal besser zu machen. Ihr Kind soll lernen sich zu verteidigen, Handlungen zu begründen aber auch zuzuhören.
Mit allen Maßnahmen versuchen wir Ihr Kind zum Erfolg zu führen, denn Erfolg macht Spaß.

Coachinggespräche und Rückmeldungen

o Standortgespräche finden regelmäßig im Eltern-LernpartnerInnen-LernbegleiterInnen-Verbund statt. Diese sollen einen Einblick in die Lernentwicklung ermöglichen.
o Schulplaner dient als Kommunikationsmittel zwischen LernpatnerInnen, LernbegleiterInnen sowie Eltern. Dieser erleichtert vieles, wie zum Beispiel das Entschuldigen bei Fehlzeiten, Übersicht der Gelingensnachweise (= Klassenarbeit) bzw. wichtige Termine sowie die Einsicht über das Verhalten des Kindes.
o Austausch während der Elternabende, aber auch während Sprechstunden der LernbegleiterInnen. Enge Zusammenarbeit mit den ElternvertreterInnen durch unverzügliche Kontaktaufnahme in jeglichen Situationen.

Als weitere Rückmeldung während des Unterrichts gibt es in der Lerngruppe 6a ein Ampelsystem. Dieses hat in beide Richtungen 3 Stufen von „großartig – schlecht“. Jede/r SchülerIn beginnt jeden Tag auf „Start“ und hat die Möglichkeit mit jeder Unterrichtsstunde durch gutes Verhalten eine Stufe höher zu gelangen. Sollten SchülerInnnen sich nicht entsprechend im Unterricht Verhalten, so rutschen sie eine Stufe hinunter. Es ist mir wichtig, nicht nur störende SchülerInnen zu bestrafen, sondern auch SchülerInnen, die sich an Regeln halten zu belohnen. Stehen SchülerInnen am Ende des Tages auf „großartig“ so erhalten sie einen Stern. Bei drei gesammelten Sternen, erhalten die Schüler einen kurzen Brief an ihre Eltern als positive Rückmeldung. Das positive Verhalten der SchülerInnen soll dabei im Fokus stehen. Weiterhin ist mir ein vertrauensvoller und respektvoller Umgang miteinander wichtig. Hierfür hält die Lerngruppe 6a jeden Freitag mit der Schulsozialarbeiterin den Klassenrat ab, in welchem Probleme besprochen und gelöst werden können. Als Lernbegleiterin habe ich über den Klassenrat und die Coachinggespräche hinaus immer ein offenes Ohr für die SchülerInnen. Dies kann Schwierigkeiten in der Schule oder auch private Sorgen betreffen. Wir führen dann auch außerhalb des Klassenrates und des Coachings Gespräche, um Probleme zu lösen.

Die Lehrkräfte der PMH nutzen neue Medien, neue Software und planen den Unterricht nach methodischen und didaktischen Prinzipien. Dabei begrüßen wir neue Ideen und unterstützen Lehrer, die auch mal etwas ausprobieren.

Elternarbeit

Mit jeder Schülerin und jedem Schüler einer Lerngruppe führt der Lernbegleiter mehrmals im Schuljahr ein Coachinggespräch. Die Einzelgespräche finden in einem ungestörten Rahmen zwischen dem/der SchülerIn und dem/der LernbegleiterIn statt.
Die Klassenlehrerin der 6a erklärt, wie das Coaching funktioniert:
„In der Lerngruppe 6a starte ich die Coachinggespräche mithilfe der Übersicht im Schulplaner. Diese gliedert sich in ein fachliches Feedback für die Fächer, sowie ein Feedback über das Verhalten. Gemeinsam gehen wir das Raster Schritt für Schritt durch. Im ersten Schritt schätzen sich die SchülerInnnen selbst ein und reflektieren. Danach gebe ich als Lernbegleiterin meine Einschätzung ab. Anschließend wählen die Schüler selbstständig ein Ziel. Diesen Prozess unterstütze ich als Lernbegleiterin mit gezielten Fragen: „Hast du eine Idee, wie du deine mündliche Mitarbeit verbessern könntest?“ Hierbei ist es wichtig, dass die Ziele für die Schüler auch umsetzbar sind. Wir notieren konkrete Verhaltensweisen: „Ich melde mich in jeder Unterrichtsstunde mindestens einmal“. Die Fixierung der Ziele ist wichtig um eine Verbindlichkeit zu schaffen. Diese geleitete Phase soll den Schülern helfen sich zu öffnen und eine vertrauensvolle Atmosphäre schaffen. Daran anschließend öffnet sich das Gespräch. Die Schüler können nun Streitigkeiten mit Mitschülern, fachliche Probleme und andere Anliegen ansprechen. In diesem Rahmen erhalten vorbildliche SchülerInnen auch individuelles Lob meinerseits. Sollten SchülerInnen größere Schwierigkeiten im Umgang mit Mitschülerinnen, LernbegleiterInnen oder anderen Personen des Schullebens haben, so vereinbaren wir über das Coaching-Raster hinaus einen Verhaltensvertrag. In diesem legen richtige Verhaltensweisen fest. Es wird eine Belohnung in Aussicht gestellt, sowie ein Zeitraum festgelegt. Der Verhaltensvertrag stellt nochmal eine höhere Verbindlichkeit dar und ist individuell anpassbar. Er wird gut sichtbar für den/die SchülerIn am Platz aufgehangen.“