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Philipp Matthäus Hahn

Der Namenspatron unserer Schule wurde am 25. November 1739 in Scharnhausen geboren. Er war Pfarrer und Ingenieur und erfand z. B. eine Rechenmaschine. Er starb am 2. Mai 1790 in Echterdingen.

Philipp Matthäus Hahn war der zweite Sohn des evangelischen Pfarrers Georg Gottfried Hahn und wurde von seinem Vater schon früh in Griechisch, Latein und Hebräisch unterrichtet. Philipp Matthäus Hahn zeigte schon im Kindesalter Interesse an Astronomie und bewarb sich um die Aufnahme in eine der evangelischen Klosterschulen Württembergs, jedoch kam er beim Landexamen, einer zur Aufnahme führenden Wettbewerbsprüfung, nicht zum Zuge. An der Nürtinger Lateinschule, die er stattdessen besuchte, entwickelte er als technischer Autodidakt Sonnenuhren und setzte von 1757 bis 1759 seine theologische Ausbildung in Tübingen fort. Des Weiteren entwickelte Philipp Matthäus Hahn in seiner freien Zeit, Teile zum Bau von Teleskopen und Sonnenuhren. Er führte als Ergänzung zum Gottesdienst eine Erbauungsstunde ein.

In der Karriere ging es steil aufwärts, 1770 erhielt er die gut dotierte Pfarrei Kornwestheim, 1781 erhielt er die am besten dotierte Pfarrei des Landes in Echterdingen. Dort baute er vor allem Taschenuhren, über die er auch ein Buch schrieb. 1779 wurde er Mitglied der Akademie gemeinnütziger Wissenschaften zu Erfurt und starb 1790 an einer Lungenentzündung bzw. an Lungenkrebs. Sein Grab galt lange als verschollen, wurde aber 1985 auf dem Kirchfriedhof von Echterdingen wieder lokalisiert, wobei eine Gedenkplatte angebracht wurde.

Autor: Maximilian Hoffmann

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